Endlich sind die kalten Wintertage vorbei und die Sonne lockt die Menschen in die freie Natur. Entspannung wird auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten gesucht. Doch längst sind die alten Gartenmöbel entsorgt, da sie nicht der Witterung standhielten. Nun ist eine Neuanschaffung erforderlich. Nur welches Material ist witterungsbeständig und dazu pflegeleicht. Die Auswahl an Outdoor Möbeln ist groß und eine Entscheidung fällt schwer. Holz, Kunstgeflecht, Rattan, Metall oder Kunststoff? Read more
Fuchsie – Pflegetipps
Als Fuchsie des Monats gilt die „Lengenfelder Dunkle“ als auffällige, abwechslungsreiche Pflanzenart. Bei richtiger Pflege erblüht die Gattung der Fuchsia die gesamte Saison in ihrer vollen farb- und formreichen Blütenpracht. Ein trickreicher Ratgeber soll bei der Anzucht der Fuchsien helfen. Read more
Pflanzenschutz bei Fuchsien
Schädlingsbefall an Fuchsien kann massive Folgen für den Organismus Pflanze bedeuten. Größere Fraßschäden verursacht durch Käfer, Läuse und weitere diverse Insektenarten können für die Fuchsia auch die Verendung bedeuten. Der Nährstoff- und Wassertransport ist eingeschränkt und die Pflanzenorgane werden unzureichend versorgt. Daher empfiehlt es sich bereits bei geringem Befall mit geeigneten Schädlingspräparaten zu arbeiten. Hierbei müssen jedoch dringend gewisse Faktoren berücksichtigt werden. Read more
Fuchsien – Die Top 3
Zu den artenreichsten Zierpflanzen zählt die Fuchsia. Nicht nur wegen dem großen Spektrum an unterschiedlichsten Formen und Farben der Blüten, sondern auch wegen der Diversität ihrer Wuchsformen ziert diese Pflanzengattung viele Gärten. Read more
Fuchsie – Farben und Formenpracht
Die Pflanze des Monats Mai ist die Fuchsie. Aufgrund ihrer Robustheit und üppigen Blütenpracht erfreut sie sich großer Beliebtheit als Balkonpflanze. Einzuordnen ins Pflanzenreich stellt diese Pflanze die Gattung der Fuchsien dar und zählt zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Der Hobbygärtner bepflanzt seinen Garten gerne nach dem Ampelprinzip. Die ist ein weiterer Grund für die Beliebtheit und Popularität der Fuchsie. Diese Gattung misst eine unwahrscheinlich große Fülle an unterschiedlichsten Arten – variierend in Wuchshöhe, Blütenform und Farbe. Read more
Fuchsie und das große Spektrum an Schädlingen
Eine Fuchsie als Pflanze ist ein sensibler Organismus, der empfindlich auf störende Umwelteinflüsse wie beispielsweise Schadstoffbelastung in der Luft reagiert. Darüber hinaus schädigen unterschiedlichste Fraßfeinde wie Läuse, Milben, Wanzen und weitere Insektenarten aus der Ordnung der Käfer die Pflanzenorganellen. Genauso komplex wie die Artenvielfalt der Schädlinge und Parasiten, genauso facettenreich ist das Angebot an Produkten im Bereich der Schädlingsbekämpfung. Read more
Wie vermehrt sich die Fuchsie?
In der freien Natur vermehrt sich die Fuchsie über den Samen. Der Samen findet sich in den Beeren der Frucht der Fuchsie wieder. Je nach Art sind diese bei Reife schwarz, grün oder auch rötlich. Die ausgereiften Beeren sind saftig, weich, geschwollen und reichen bis zur Pflaumengröße. Der enthaltende Samen ist sehr klein und verliert ziemlich schnell die Keimfähigkeit.
Im Gartenbau wird meist die vegetative Vermehrung verwendet. Die vegetative Vermehrung über Stecklinge hat den Vorteil der schnellen Wurzelbildung, wenn die Temperatur des Bodens zwischen 18 – 20 Grad Celsius beträgt. In Gärtnereien findet man deswegen die Vermehrungsbeete auch auf beheizten Pflanzentischen. Wichtig bei der Aufzucht ist es die Stecklinge vor Zugluft und praller Sonneneinstrahlung zu schützen. Außerdem ist eine hohe Luftfeuchtigkeit von Vorteil um die Bewurzelungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Als ideales Vermehrungssubstrat verwendet man ein nährstoffarmes Torf-Sand-Gemisch mit einem Verhältnis von 2:1. Eine erfolgreiche Wurzelbildung äußert sich in der vermehrten Bildung von Blättern und der Streckung des Sprosses. Stecklinge, die bei hoher Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur gezogen wurden müssen danach langsam an geringere Temperaturen gewöhnt werden. Eine Abhärtung ist unbedingt erforderlich, da sonst die Pflanzen die niedrigen Temperaturen nur schwer verkraften würden. Grundsätzlich kann man sowohl Kopf- als auch Teilstecklinge machen. Zu beachten ist hierbei, dass weiche Pflanzenteile schneller bewurzeln als harte Teile.
Eine häufig verwendete Praxis ist das bewurzeln über Wassergläser. Diese recht unkomplizierte Form der Wurzelbildung wird meistens von Hobbygärtnern bevorzugt. Der Steckling bleibt dabei solange im Wasser bis die Wurzeln zwei bis drei Zentimeter lang sind. Erst dann wird die Pflanze in Erde eingepflanzt.
Bei robusteren Fuchsien Arten bilden sich auch „Wurzelausläufer“ aus. Das sind unterirdische Teile der Sprossachse, die nicht zur Wurzel gehören. Diese Ausläufer können abgetrennt werden und ebenfalls in Töpfen kultiviert werden.
Eine Vermehrung über in vitro-Kulturen ist auch möglich findet allerdings keinen großen Zuspruch und ist nicht von großer Bedeutung. Man setzt diese Methode hauptsächlich zur Etablierung neuer Typen und der Produktion von Elitepflanzen oder der Pathogen-Eliminierung ein.
Fuchsie
Die Fuchsien gehören zu der artenreichen Gattung der Nachtkerzengewächse die aus etwa 100 Arten besteht. Die meisten wachsen in den Bergwäldern in Mittel-und Südamerika. In Europa sind die beliebten Pflanzen seit dem 18. Jahrhundert bekannt und werden heutzutage meist als Kübel- und Balkonpflanzen benutzt. Seinen Namen stammt vom dem deutschen Botaniker Leonhart Fuchs.
Die Fuchsien Arten sind verholzte Pflanzen wie etwa Halbsträucher, Sträucher und Bäume. Die Verschiedenen Arten lassen sich in ihrem Erscheinungsbild sehr stark voneinander unterscheiden. Die Vielfalt reicht von sehr kleinen Fuchsien wie etwa die Fuchsia procumbens, die nur wenige Zentimeter hoch wird und meist in Steingärten vorzufinden ist, bis hin zur Fuchsia excorticata, die zu einem zehn Meter Baum heranwächst. Die meisten Arten jedoch kommen als Sträucher vor, die dann je nach Art unterschiedliche Verzweigungen vor. Es gibt jedoch auch Fuchsien die als Ranken an anderen Pflanzen oder Bäumen emporwachsen wie etwa die Fuchsia tunariensis.
Die Blüten sind je nach Art verschieden und wachsen am Ende eines 2-8cm langen Blütenstiels und können je nach Art rot oder grün sein.
Die Herkunft der Fuchsien lässt sich stammesgeschichtlich wohl auf die peruanischen Anden beschränken, wo sie sich nach Norden über Mittelamerika ausbreitet. Heute erstreckt sich das Verbreitungsgebiet zum Beispiel über Amerika, Costa Rica, Panama, Kolumbien und Argentinien aber auch auf Neuseeland und Tahiti. Obwohl die Herkunft anderes vermuten ließe, sind Fuchsien keine eigentlichen Tropenpflanzen. Am häufigsten kommen sie in höheren Gebirgsregionen oder am Rand des Regenwaldes vor. Nur ganz selten findet man sie in in ihren südlichen Verbreitungsgebieten auch an Hängen und Tälern.
Die Fuchsie – eine Pflanze mit langer Tradition
Schenkt man einer Publikation von Felix M. Porcher aus der Zeit um 1840 glauben, so war der Entdecker der ersten Fuchsie ein Paulaner Pater Namens Charles Plumier. Dieser soll auf einer Reise auf der Suche nach Chinarinde auf die Fuchsie gestoßen sein. Beschrieben wird hier die karibische Insel Santo Domino heute besser bekannt unter dem Namen Haiti. In seinem bekannten Werk Nova Plantarum Americanarum Genera aus dem Jahr 1703 wird die Pflanze als `Fuchsie triphylla, flore coccineo“ bezeichnet. Mit mehr als 100 Pflanzenarten und an die 700 Spezies gilt Plumier als eine der schillerndsten Persönlichkeiten unter den damaligen Entdeckern. Gestorben ist selbiger an den Folgen einer Malaria-Infektion 1704 in Santa Maria bei Càdiz.
Neben Widmungen enthält sein Buch auch Bildbeschreibungen auf 40 Tafeln, die von Pierre Francois Giffart, einem Kupferstecher, geschaffen wurden. Diese entstanden während der Zeit als sich Plumier bereits auf einer weiteren Reise befand. Allerdings dürften sich bei der grafischen Umsetzung einige Fehler eingeschlichen haben was später dazu führte, dass man behauptete, dass es sich bei der Abbildung um keine Fuchsie handeln würde. Man erzählt sich, dass das Schiff mit dem Referenzmaterial auf der Rückfahrt Schiffbrauch erlitten hat und das für damalige Verhältnisse wertvolle Pflanzenmaterial verloren ging. Dies dürfte ein gezieltes Ablenkungsmanöver sein, denn wenn es für die Französische Krone von Bedeutung gewesen wäre Referenzmaterial nach Europa zu bringen, hätte Louis Feuillèe, ein Schüler Plumiers, ab 1703 die Chance gehabt dies nachzuholen. Erst Dr. William Houstoun und Thomas Hogg stellten zu einem viel späteren Zeitpunkt Pflanzenmaterial von einer Fuchsie sicher. Nach Philip Miller war es Thomas Hogg der 1873 mehr oder weniger zufällig für Gewissheit über das Pflanzenmaterial sorgte. Er hatte auf Sano Domingo eine Pflanze gesammelt, die er an den Botanischen Garten von New York gesandt hatte. Die Pflanze fand in den Folgejahren großen Anklang. Ein Gärtner namens Hernderson sandte ein Nachzuchtexemplar an die Royal Botanical Gardens von Kew bei London. Dort erkannte man den Wert des Fundes und publizierte später in Curtis’s Botanical Magazin eine Abbildung in Farbe sowie eine ausführliche Beschreibung.
Heute ist die Pflanze weltweit bekannt und es gibt eine Unzahl an registrierten Fuchsiensorten, wovon allerdings nur ein Bruchteil über den Handel erhältlich ist. Dennoch ist das Interesse an dieser Pflanzengattung seit einigen Jahren wieder zunehmend groß – wie sich anhand der zahlreichen jährlichen Veranstaltungen gut ablesen lässt.
Pilzkrankheiten
Bei optimalen Kulturbedingungen werden Fuchsien höchst selten Krank und von Schädlingen befallen. Ist die Luftfeuchtigkeit jedoch zu hoch, so kann sich Grauschimmelfäule einschleichen. Dann bilden sich schwarz-braune faulige Stellen, die schon nach kürzester Zeit zum Absterben führen.
Eine Pflanzenkrankheit, welche durch den Rostpilz ausgelöst wurde ist der so genannte Fuchsienrost. Er nutzt Weidenröschen als Zwischenwirt und sollte daher nicht in der Nähe von Fuchsien kultiviert werden. Liegt ein Befall vor, so zeigen sich an der Blattunterseite gelb-braune bis rostrote Sporen. Gerade wenn die Temperatur niedrig ist und die Luftfeuchtigkeit hoch, so sind Fuchsien für diesen Pilz besonders empfänglich.
Eine weitere Art von Pilzbefall wird durch Wurzelfäule verursacht und herausgefordert. Dieser Befall tritt in der Regel dann auf, wenn die Erde sehr trocken ist und die feinen Faserwurzeln dadurch absterben. Wenn dann nach längerer Zeit wieder gegossen wird verfaulen die abgestorbenen Wurzeln und bieten idealen Nährboden und Wachstumsbedingungen für Bodenpilze. Dies kann im schlimmsten Fall zum vollständigen Absterben des Wurzelsystems führen. Weshalb schnellstens eine Schädlingsbekämpfung durchgeführt werden sollte. Spezielle Mittel gegen Pilzkrankheiten sind im Fachhandel erhältlich
